Kompass Rose - digitale Navigation vs Karte und Kompass

Digitale Navigation im Wohnmobil

Reisen ohne digitale Navigation ist heute im Wohnmobil kaum noch vorstellbar. Aber welches Navigationssystem ist das richtige?

Anfänglich hatte auch wir uns ein seperates Navigationssystem  von TomTom gekauft. Das hat auch eine ganze Weile seinen Dienst verrichtet, hatte aber leider auch ein paar Schwächen. Außerdem musste das Kartenmaterial für jedes Land extra gekauft werden und die Updates waren kostenpflichtig. Am meisten hat allerdings genervt, das noch ein Gerät plus Ladekabel im Auto war.

Navigation auf dem Smartphone

Navigation mit dem SmartphoneMit dem Aufkommen des Apple iPhone und dem Smartphoneboom haben auch wir uns eine App für die Navigation zugelegt. TomTom Westeuropa für 69,-€ inkl. updates. Das ist zwar auch kein Schäppchen, aber günstiger als externes Gerät und außerdem ein Gerät weniger an Bord. Die Navigation mit dem Smartphone hat sich als sehr praktikabel herrausgestellt.  Mitterweile gibt es eine ganze Reihe guter Navigations Apps für IOS und Adroid Smartphones. Die meisten von ihnen funktionieren gut. Zumindest in Deutschland …!

Viele dieser Apps erwarten eine mobile Datenverbindung um gut zu funktionieren. Einige, wie Apple Karte & Google Maps, arbeiten nur wenn eine mobile Datenverbindung vorhanden ist. Das kostet zum einen Datenvolumen und ist auf Auslandsreisen ggfls.  auch mit zusätzlichen Kosten verbunden.

Navigation mit dem Tablett

Navigation mit iPadUnserer Meinung nach ist diese Navigation mit dem Tablett die optimale Lösung im Wohnmobil. Das Tablett hat den Laptop, auf Reisen, schon lange ersetzt und ist genau wie das Smartphone so oder so im Fahrzeug. Es hat außerdem  eine Größe mit der es an den großen WoMo Scheiben  gut zu sehen ist. Der ADAC hat im Jahr 2015  von der Navigation mit Tabletts abgeraten, da diese zu sehr vom Verkehr ablenken.  Wir vermuten das sich diese Aussage auf PKWs bezieht. Wir haben im Wohnmobil eher das umgekehrte Gefühl.  Für Tabletts gibt es, in der Regel, die gleichen Apps wie für die Smartphones.

Welche APP für die Navigation?

Scout APP Navigation für iPad Screenshot
Scout APP in 3D Ansicht

Navigations Apps gibt es in Hülle und Fülle für die mobilen Enderäte.  Alle mit einem mehr oder weniger großem Funktionsumfang. Wer viel in verschiedenen Ländern unterwegs ist sollte auf die Preise der Kartenpakete achten und ob sich die Karten auch für die offline Verwendung laden lassen. Wer mit einem analogen Campingführer reist könnte eine Funktion für die Eingabe von Koordinaten sehr nützlich finden.  Für welches System  man sich entscheidet muss jeder für sich selber entscheiden.

Unser momentane Lösung

iPad als Navigationssystem im MB508 DG DüDo Hannibal
iPad als Navi im Einsatz

Zur Zeit verwenden wir ein iPad Air 2 in einer Peli Voyager Outdoor Schutzhülle.  Als Halterung haben wir eine Universal Halterung für Tabletts mit Saugfuß gekauft. Da diese aber nicht vernünftig auf dem Amarturenbrett hält, die Winddschutzscheibe ist für die Bedienung zu weit weg, haben wir sie mit einer zusätzlichen Schraube versehen. Hält bisher ganz gut. Das iPad lässt sich auch bei schlechten Straßen und Motorvibration deutlich besser ablesen als ein Smartphone.  In Deutschland navigieren wir meistens mit der Karte von Apple, die seit der Version 10 super funktioniert und zuverlässig auf Verkehrsstörungen reagiert.

iPad im Pelicase mit Scott App
iPad in der Outdoor / Navi Kombination

Für unsere Reisen hat sich die App Scout als guter Begleiter raus gestellt. Die App hat mit allen Karten, Blitzern & Trafficservice ca. 25€ gekostet und hat einen tollen Funktionsumfang. Zumindest auf dem iPad läuft sie ohne Abstürze und mit Internetverbindung kann sie den Verkehr zuverlässig umfahren. Die Karten können je nach Reisepaln gelöscht und wieder geladen werden. Das gefällt uns mit am besten….

Im Apple Store Im Google Play Store

Wir haben aber auch einen Plan B!

Kompass auf Karte analoge Navigation
Analoge Navigation ist extrem ausfallsicher 🙂

Aber was wären wir für Abenteurer wenn wir, bei all der tollen Technik im Fahrzeug, nicht noch einen Plan B hätten.  Der heißt Shell Autoatlas und ist mutmaßlich aus dem letzten Jahrtausend. Das ist aber gar nicht so schlimm wie mancher jetzt denken wird. Wir haben  im laufe der Zeit rausgefunden das Orte sich, im vergleich zu uns, nur sehr langsam bewegen. Viele der Orte die wir früher besucht haben befinden sich heute noch an fast der selben Stelle. Gleiches gilt auf für Straßen. Nur selten verschwinden diese kompl. aus der Lanschaft. Sie sind eher größer, breiter und begradigt, aber kompl. verschwinden ist eher selten.

Karten funktionieren auch ohne Strom und bei jeder erdenklichen Außentemperatur…. man muß sie nur lesen können 😉

Wie findet ihr eure Reiseziele?

P.S.: Oben ist auf der Karte Norden! Kleiner Tipp für orientierungslose : Im Osten geht die Sonne auf, im Süden nimmt sie ihren Lauf,  im Westen wird sie untergehen.

 

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